Impressum


Johannes Oetken Vermögensverwaltungs GmbH
Alter Stadthafen 18
26122 Oldenburg

Handelsregister: HRB 205511
Registergericht: Amtsgericht Oldenburg

Vertreten durch:
Eelko Möhlmann, Dr. Yannis Oetken

Kontakt

Telefon: +49 441 350688-0
Telefax: +49 441 350688-90
E-Mail: info@oetken.de

Umsatzsteuer-ID

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz:
64-203-23634

Redaktionell verantwortlich

Eelko Möhlmann, Dr. Yannis Oetken

EU-Streitschlichtung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/.
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KONZEPTION, GESTALTUNG UND UMSETZUNG:

KNALLBUNT & EDEL OHG
Agentur für kreative Kommunikation
Osterstraße 10
26122 Oldenburg

Telefon: +49 441 21919-0
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Web: www.knallbuntundedel.de

DIE GESCHICHTE – TRADITION UND ERFAHRUNG 

Bei aller Innovationsfreude legt man im Hause Oetken Wert auf Traditionen.


Die Anfänge und der Aufbau (19. Jahrhundert bis 1918)

Die Ursprünge des Unternehmens liegen im 19. Jahrhundert. Der Gründer Martin Oetken (1811–1889) verlagerte seinen Maurerbetrieb ab 1841 von der Gemeinde Bornhorst in die Stadt Oldenburg und erhielt 1859 das gewerbliche Bürgerrecht.

In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Betrieb zu einem Baugeschäft, das an der Errichtung von Wohngebäuden in wachsenden Stadtvierteln beteiligt war. Unter der Leitung von Johann Oetken (1841–1921) wurde die Tätigkeit fortgeführt. Zu den größeren Bauvorhaben gehörte die Mitgestaltung des heutigen Oldenburgisches Staatstheater.

Die Weltwirtschaftskrise führte zu einem deutlichen Rückgang der Bautätigkeit, die auf Martin Oetken (1879-1943) übergegangen war. Ein wirtschaftlicher Aufschwung setzte erst mit der zunehmenden Einbindung in staatliche Aufträge während der Zeit des Nationalsozialismus ein.

Der damalige Inhaber und Geschäftsführer Martin Oetken war Mitglied der NSDAP und der SA. Das Unternehmen war in die wirtschaftlichen Strukturen des NS-Staates eingebunden.

Zwischen 1939 und 1943 erhielt das Unternehmen 45 bis 65 Prozent seiner Aufträge von staatlichen und NS-nahen Institutionen.

Während des Zweiten Weltkriegs setzte der Betrieb mindestens eine Zwangsarbeiterin sowie zwei weitere Arbeitskräfte in zwangsähnlichen Beschäftigungsverhältnissen ein.

Das Unternehmen profitierte wirtschaftlich von diesen Aufträgen und den Rahmenbedingungen der NS-Zeit.

Nach dem Tod von Martin Oetken 1943 übernahm seine Frau Elli Oetken (1872–1974) die Leitung des Unternehmens und führte den Betrieb über das Kriegsende hinaus.

Anschließend ging die Unternehmensführung auf Johannes Oetken (1921–2016) über, der den Betrieb unter veränderten wirtschaftlichen Bedingungen fortführte.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Unternehmen von einem regional geprägten Baubetrieb zu einem leistungsfähigen Bauunternehmen mit überregionaler Tätigkeit. Das Leistungsspektrum wurde deutlich erweitert und umfasste neben dem klassischen Hochbau zunehmend anspruchsvolle Bauaufgaben, darunter öffentliche Gebäude (z.B. die Universität Oldenburg), Krankenhäuser sowie Ingenieurbauwerke wie Brücken.

Ab 1985 entstand parallel eine eigenständige Struktur zur Verwaltung und Entwicklung des Immobilienbestands.

Mit der Insolvenz des Bauunternehmens im Jahr 2006 endete das operative Baugeschäft. Der über Jahrzehnte aufgebaute Immobilienbestand bildete die Grundlage für die heutige Ausrichtung.

Die heutige Unternehmensstruktur geht aus der seit 1985 bestehenden Immobilien- und Vermögensverwaltung hervor. Klaus Oetken führte das Unternehmen von 2012 bis 2024.

Heute konzentriert sich die Tätigkeit auf die Verwaltung, Entwicklung und Vermarktung von Wohn- und Gewerbeimmobilien im eigenen Bestand in Oldenburg und der Region. Dabei liegt der Fokus auf dem langfristigen Umgang mit den Immobilien, verbunden mit einem hohen Anspruch an Qualität und Werterhalt.

Die soziale und ökologische Verantwortung gewinnt in der Unternehmensentwicklung zunehmend an Bedeutung.

Im Mittelpunkt stehen die energetische Modernisierung des Immobilienbestands, die Reduktion von CO₂-Emissionen sowie nachhaltige Bau- und Sanierungsstandards. Ebenso gehören Fragen des langfristigen Umgangs mit Wohnraum und des verantwortungsvollen Wirtschaftens zum unternehmerischen Selbstverständnis.

Ergänzend engagiert sich das Unternehmen in lokalen und gemeinwohlorientierten Projekten. Das dafür eingesetzte Förder- und Spendenbudget wurde in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet.

Die konkrete Ausgestaltung dieser Verantwortung ist ein fortlaufender Prozess.